Beruflicher Einstieg/Wiedereinstieg von Migrantinnen in das Erwerbsleben
Projektträger DRK Kreisverband Oranienburg e.V.
Teilnehmer 17 Teilnehmerinnen
Das Projekt sollte die erfolgreiche berufliche Integration von Frauen mit Migrationshintergrund (v.a. Aussiedlerinnen) vorbereiten, die mit Problemen beim Einstieg bzw. Wiedereinstieg in das Erwerbsleben konfrontiert sind. Viele Aussiedlerinnen besitzen Abschlüsse im medizinischen, Pflege- oder Bildungsbereich, können ihr Wissen jedoch nicht einsetzen, da ihre Qualifikationen in Deutschland nicht anerkannt werden. Im Rahmen des Projektes sollten daher die persönlichen Voraussetzungen und die Qualität der individuellen Schlüsselkompetenzen (v.a. Sprachkompetenzen) geprüft und die sich daraus ergebenden Handlungserfordernisse ermittelt werden. Geprüft wurden auch die Möglichkeiten des Einsatzes im gesundheitlichen Bereich z.B. Altenpflege bzw. im Bildungsbereich z.B. Erzieher, Sozialassistenten, Lehrer. Nach diesem ersten Schritt erfolgte die Qualifizierung von 17 Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Rahmen eines Kommunikationstrainings.
Energiespar („Tupper“) Party – Energiesparen als Ansatz zum beruflichen Wiedereinstieg
Projektträger Cleopa GmbH
Teilnehmer 15 Teilnehmerinnen
Im Rahmen des Projektes sollte eine erfolgreiche berufliche Integration von Frauen mit Problemen beim Einstieg/Wiedereinstieg in das Erwerbsleben vorbereitet werden. Das für die Projektteilnehmerinnen geplante Tätigkeitsfeld Energieeffizienz umfasste die Beratung von Familien mit geringem Einkommen hinsichtlich der Einsparmöglichkeiten von Strom- und Heizungskosten im privaten Haushalt. Die Teilnehmerinnen absolvierten im Rahmen des Projektes mehrere Weiterbildungsmodule innerhalb der Themenfelder Energie und Energieeffizienz (Grundbegriffe, Messbarkeit, Kosten) sowie Veranstaltungsorganisation und -management (Vorbereitung von Energiesparpartys).
Die Teilnehmerinnen erhielten im Rahmen des Projektes die Gelegenheit, das Erlernte im Rahmen von Probe-Energiesparpartys anzuwenden und sollten nach Projektabschluss in die Lage versetzt sein, eigene Energiesparpartys (nach dem „Tupperparty“-Prinzip) durchzuführen.
Förderung der Selbstständigkeit in Haushalt und Eigenversorgung
Projektträger Yvonne Kamenz
Teilnehmer 17 Teilnehmerinnen
Bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen aus sozial benachteiligten Familien werden oftmals Defizite hinsichtlich der Voraussetzungen und Möglichkeiten einer gesunden und trotzdem preiswerten Ernährung festgestellt – Fertiggerichten, Imbissständen und Fast Food wird oftmals der Vorrang gegeben. Das SvO-Projekt, angesiedelt in der Kindersuppenküche Manna & Co, sollte Jugendlichen und jungen Müttern Möglichkeiten aufzeigen, sich trotz der oft geringen finanziellen Spielräume bewusst, gesund und kostensparend zu ernähren. Im Rahmen von zwei Kursen mit jeweils 6 Terminen wurden die Teilnehmerinnen an die Themen Ernährung, Menge- und Kostenkalkulation, Lebensmittelkauf und -zubereitung, Küchenhygiene und Vorbereitung gemeinsamer Mahlzeiten eingeführt. Das gemeinsame Zubereiten von Mahlzeiten gehörte zu den Höhepunkten des Projektes, die Seminarthemen und Rezepte für ausgewählte „Familien“- Gerichte wurden in einer Projektdokumentation zusammengefasst.
„Quo vadis?“
Projektträger Initiative Bürgerzentrum e.V.
Teilnehmer 59 TeilnehmerInnen
Das Theaterprojekt “Jung und Alt Theater” der Initiative Bürgerzentrum e.V. vereint engagierte AussiedlerInnen aus dem Stadtteil Mittelstadt. Im Rahmen des SvO-Projektes “Quo vadis?” sollten vor allem Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund angesprochen werden. Thematische Schwerpunkte galten den Wechselwirkungen menschlicher Beziehungen wie Liebe und Hass, Freundschaft und Feindschaft, Verrat und Treue sowie kulturellen und geschichtlichen Themen. Im Ergebnis des Projektes entstand ein Theaterstück, dass Ende Dezember 2009 im Saal des Bürgerzentrums öffentlich aufgeführt wurde. Neben der Schulung von künstlerischen und schauspielerischen Fähigkeiten stand die Qualifikation allgemeiner sozialer Kompetenzen wie Team-, Konflikt- und Kommunikationsfähigkeit im Mittelpunkt des Projektes.
Treffpunkt Junger Mütter
Projektträger Märkischer Sozialverein e.V.
Teilnehmer 15 Teilnehmerinnen
Im Rahmen des SvO-Projektes sollte eine Auseinandersetzung zu den Alltagsthemen junger Mütter initiiert werden, da diese oftmals allein soziale und finanzielle Benachteiligungen und unzureichende Erwerbsmöglichkeiten bewältigen müssen. Der „Treffpunkt Junger Mütter“ hat gezielt junge Frauen im Alter von 16 bis 25 Jahren angesprochen und diesen regelmäßige Gesprächrunden u.a. zu den Themen Haushalt, Gesundheit, Kinderbetreuung/Erziehung angeboten. Ziel war die stärkere Vernetzung junger Mütter, die bessere Kenntnis von Hilfs- und Tauschangeboten sowie die gemeinsame Erarbeitung von Strategien und Lösungswegen in spezifischen Konfliktsituationen. Das daraus entstehende Netzwerk sollte nach Projektabschluss durch die Teilnehmerinnen weitergeführt werden und so Selbsthilfekompetenzen und -ansätze weiter stärken.
Kunstmarkt
Projektträger iq consult e.V. Oranienburg
Das Ziel des Projektes war die Erarbeitung eines Handlungsleitfadens, der das fachliche und organisatorische Knowhow für die Einführung eines regelmäßigen Kunstmarktes in Oranienburg vermittelt und den Bedürfnissen der lokalen KünstlerInnen und KunsthandwerkerInnen entspricht. Der Markt soll nicht nur eine öffentlichkeitswirksame Einkommensquelle sondern vielmehr auch Ausdruck gemeinsamen Handelns eines Oranienburger Künstlerinnen-Netzwerkes sein. Das SvO-Projekt diente der Erstellung einer praxisorientierten Handlungsgrundlage gezielter gemeinsamer Aktivitäten und Vernetzungen der Künstlerinnen in regelmäßiger Absprache mit dem Künstlerstammtisch des Projektes kulturgewinn. Im Projektes wurde ein Handlungsleitfaden mit konkreten Empfehlungen zu Organisation, zeitlichem Vorlauf, Checkliste, Marketing und Umsatzprognosen erstellt.
Erwerbsbiografie
Projektträger iq consult e.V. Oranienburg
Der Schwerpunkt des SvO-Projektes „Erwerbsbiographie“ lag in der Konzeption und Vorbereitung einer Workshop-Reihe mit Schülern der 8.-10. Klasse der Torhorst-Gesamtschule. Die in diesen Klassenstufen notwendige Orientierung der SchülerInnen auf die anstehende Ausbildung bzw. Berufswahl soll durch das Projekt unterstützt und durch spezielle Themensetzung in den Unterrichtsfächern WAT-Wirtschaft, Arbeiten, Technik gezielt ergänzt werden. Im Rahmen der geplanten Workshop-Reihe sollen die individuellen Chancen und Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler stehen bzw. qualifiziert werden. Zur zielgenauen Vorbereitung der Workshop-Reihe wurde mit den Fachlehrern der Torhorst-Gesamtschule zusammengearbeitet. Das entstandene Workshop-Konzept soll bereits im Schuljahr 2009/2010 realisiert werden.
Etablierung der Freiwilligenagentur Oranienburg
Projektträger PUR gGmbh
Freiwilligenagenturen sind die Kommunikationsplattformen, wenn es um das Thema ehrenamtliches Engagement u.a. zugunsten von Einzelpersonen, Familien, sozialer und kultureller Einrichtungen geht. Kernaufgaben sind die Information, Vermittlung und Beratung von potenziellen Freiwilligen über Einsatzmöglichkeiten sowie eine umfassende Öffentlichkeitsarbeit. Im Rahmen dieses SvO-Projektes wurden in einem ersten Schritt die Bedarfe von Vereinen, Trägern und sozialen Einrichtungen sowie Freiwillige ohne „Einsatzort“ in einer Datenbank erfasst. In einem zweiten Schritt wurde eine Öffentlichkeitskampagne vorbereitet, um die Angebote, Ziele und Kontaktdaten der FWA Oranienburg möglichst flächendeckend zu vermitteln und Interessierte zu aktivieren. Im Rahmen des Projektes entstanden Fragebögen und Kontaktformulare, aber auch eine Postkarten- und Plakatkampagne vorbereitet.
Aktiv in der Stadt
Projektträger DRK Kreisverband Oranienburg e.V.
Teilnehmer 35 Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Im Rahmen des SvO-Projektes sollte in enger inhaltlicher Verzahnung mit dem Welt-Aids-Tag ein außerschulisches Bildungsangebot für Jugendliche geschaffen werden, welches sportliche und künstlerische Aktivitäten mit der Thematik der gesundheitlichen Prävention verbindet. Die Projektbausteine waren entsprechend vielfältig und umfassten einen Kunstwettbewerb mit Ausstellung und Abschlussevent sowie ergänzende Sportevents. Neben den allgemeinen Projektthemen wie Identitätsfindung, Eigenverantwortlichkeit und Verantwortung in der Gesellschaft spielte für die TeilnehmerInnen die aktive Auseinandersetzung mit konkreten Aufgaben zur Vorbereitung der unterschiedlichen Projektbausteine eine besondere Rolle. Im Ergebnis des Projektes sollten die Voraussetzungen zur Etablierung eines präventiven Jugendnetzwerkes vorliegen, das sich für konkrete jugendspezifische Themen in Oranienburg einsetzt.

